Interessengemeinschaft (IG Rosenheim) der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim e.V.
Interessengemeinschaft (IG Rosenheim)der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaftenim Landkreis Rosenheim e.V.

SONDERZUG 2018

nach Karlsruhe-Straßburg -Heidelberg

Bilder bunt gemischt Sonderzug 2018

Gedenken auf Barbados

Im Rahmen unserer Winter-Kreuzfahrt haben wir die Gräber der im 1.Weltkrieg auf der Fahrt in die Gefangenschaft verstorbenen Soldaten der deutschen Marine auf Barabados besucht. Gemeinsam mit Vorstand Josef Birkmaier, Rechtmehring und Vereinsmitglied Josef Schlaipfer, Veteranen Zaisering legte 1.Obmann Pius Graf, am Grab von Walter König, geb. in Hannover - gest. 18.03.1916 und am Grab von Kurt Paul Matthay geb. in Wittenberg - gest. 30.01.1918, an seinem 100ersten Todestag ein Blumengebinde nieder und gedachten in einer Schweigeminute diesem ungewöhnlichen Schicksal deutscher Soldaten des 1.WK.

Leider gibt es keine weiteren Daten und Unterlagen über ihr Schicksal

Fahrt nach Karfreit,

anlässlich "100 Jahre Schlacht um Karfreit/Kobarid",

Auf eine Reise in die Vergangenheit machten sich 29 Kameraden der IG  der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim sowie 12 Kameradinnen und Kameraden der Truppenkameradschaft der Brannenburger Geb. Pioniere, unter der Leitung des 1. Obmanns Pius Graf und Oberst d. R. Manfred Benkel, anlässlich des 100. Jahrestages der 12. Isonzo-Schlacht.

Die Reise ging über Arnoldstein und dem Predlpass nach Bovec (Flitsch) in Slowenien. Untergebracht in dem guten Hotel Mangart in Bovec fand durch Oberst d. R. Manfred Benkel eine Vortrag über die Entwicklung zum 1. Weltkrieg, der Kriegs-eintritt Italiens und die Kriegsgeschehnisse vom 22.-24.10 1917 im Abschnitt Tolmein/Karfreit statt. Der nächste Schritt war der Besuch des Militärmuseums in Karfreit. An einem Relief wurden nochmals die Ereignisse am 24. Oktober 1917 in beeindruck-ender Weise wiedergegeben.

Die Reise führte uns weiter zum Hügel Ravelnik und zur Besichtigung des alten österreichischen Stellungssystems.In der Nähe befanden sich auch die deutschen Kampfgaswerferstellungen, welche nttscheidend zum Erfolg am 24.Oktober beitrugen.

Nach der Mittagspause ging es weiter zur Ortschaft Voice, auf einer Erhebung oberhalb der Ortschaft wurde uns nochmals durch Oberst Benkel die Geschehnisse des 24. Oktober dargestellt. Danach weiter auf den Berg Kolovrat, hier Besichtigung des ital. Stellungssystems und Einweisung in die weiteren Kampfhandlungen des 24.Oktober 1917. Die Kämpfe der 12. Isonzo Schlacht wurden überwiegend durch die 12. schl Inf. Division und Teile des deutschen Alpenkorps durchgeführt.

Ein wesentliches Ziel der Operation dabei war die Eroberung des 1645 m hohen Berges Matajur.Vom Kolovrat hatten wir durch das an diesem Tage herrliche Wetter auch noch ein Blick auf Triest und die Adria.

Der 24. Oktober begann mit einer Kranzniederlegung durch Obmann Pius Graf sowie dem 3. Obmann Josef Beer und im Deutschen Beinhaus in Tolmein. Unser Trompeter Werner Stuhlrainer spielte dazu „Ich hatte einen Kameraden“. Zur Gefallenehrung waren wir gemeinsam mit unseren ital. Alpinikameraden angetreten.

Im Anschluss daran begaben wir uns auf den „Friedensmarsch“ von Tolmein nach Karfreit, eine wunderschöne Landschaft begleitete uns dabei. Der Weg führte uns parallel des Isonzo (Soca). Zwischen den Ortschaften Volarje und Kamno erwartete uns unser slow. Kamerad Josef und seine Gattin mit einer wunderbaren Brotzeit. Es stellte sich heraus, dass wir aus organisatorischen Gründen nicht bis Karfreit marschieren konnten. Noch einige Kilometer marschieren, dann mit dem Bus nach Karfreit.A uch hier war eine Gefallenenehrung am ital. Ehrenmal (Beinhaus) gemeinsam mit unseren Alpinifreunden. Die Obmänner Pius Graf und Josef Beer legten auch hier zu Ehren der gefallenen ital. Soldaten einen Kranz nieder. Kamerad Werner Stuhlrainer unser „Trompeter von Karfreit“ spielte das Lied vom Kameraden.

Die Kirche am oberen Ende des Ehrenmals war dem Hl. Antonius geweiht, hier endete unsere Reise nach Karfreit mit dem Stück „Oh Maria hilf“ welches Kamerad W. Stuhlrainer spielte.

Fazit der Reise – HOFFENTLICH NIE MEHR KRIEG.

 

Text und Bild Toni Skopko

 

Kampenwand-Gedenkfeier 2017 mit der Fahne der Zaiseringer Veteranen am Gipfelkreuz der Kampenwand

Foto und Text Rehberg/Graf

 

 „Ich weiß nicht, was Krieg heißt, ich habe ihn nicht am eigenen Leib erfahren müssen, aber es ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir hier in unserer Heimat seit über 70 Jahren in Frieden leben dürfen” so Pfarrer Klaus Hofstetter aus Prien, der den Gedenkgottesdienst für die Gefallenen des Chiemgaus an der Kapelle „Maria Königin des Friedens“ auf der Kampenwand zelebrierte. „Und es ist – leider – fast überflüssig, sagen zu müssen, wie zerbrechlich dieser Frieden in unserer Zeit ist! Es kann so schnell gehen, da braucht man gar nicht auf die Großen und Mächtigen in der Welt mit dem Finger zeigen. Aber was kann uns den Frieden garantieren? Drehen wir uns alle um – hin zum Gipfel der Kampenwand: da grüßt das Kreuz, da schaut der gekreuzigte und geschundene Herrgott auf uns und unsere Heimat, auf den ganzen Chiemgau, er wird auch heute noch geschunden…“.

Bürgermeister Jürgen Seifert und Veteranenvorstand Georg Fischer erinnerten an die Opfer der beiden großen Kriege des letzten Jahrhunderts, die auch nach über 70 langen Friedensjahren in der Bevölkerung stets präsent seien. „Mit diesem einmaligen Blick über unseren Chiemgau schauen wir nicht nur über die Landschaft, sondern schauen auch in die Vergangenheit zurück. Wir denken daran, was in Europa in zwei Kriegen im letzten Jahrhundert geschehen ist“. Für den jüngst verstorbenen Bürgermeister von Höslwang Sepp Eisner bat Jürgen Seifert um ein stilles Gedenken. Die Marktgemeinde Prien richtete in diesem Jahr die 66. Gedenkveranstaltung zu Füßen des Kampenwandkreuzes aus. Vertreter der französischen Partnergemeinde Graulhet nahmen erstmals an dieser Gedenk-veranstaltung teil.

Die Gedenkwallfahrt ist bisher noch niemals ausgefallen und wurde bei jedem Wetter an der Kriegerkapelle „Maria - Königin des Friedens“ durchgeführt: eine strahlende Sonne begrüßte in diesem Jahr die zahllosen Gottesdienstbesucher am Berg. 92 Fahnenabordnungen aus dem gesamten Chiemgau fanden sich an der Kriegerkapelle „Maria - Königin des Friedens“ oberhalb der Steinlingalm ein.

Zahlreiche Ehrengäste, darunter die Europaabgeordnete Maria Noichl, die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer, die stellvertretenden Landrätinnen von Rosenheim und Traunstein, sowie zahlreiche Bürgermeister aus dem ganzen Chiemgau., der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Krieger- und Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim Pius Graf, der erste Gauvorstand der Soldatenkameradschaften im Landkreis Traunstein Michael Bernauer, mehrere hohe Offiziere der Bundeswehr aus Südostbayern, der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bezirk Oberbayern Heinrich Rehberg, der Ehrenvorsitzende des Bayerischen Trachtenverbands Otto Dufter, Peter Eicher vom Gauverband I, Miche Huber und Georg Westner vom Chiemgau-Alpenverband sowie die Vorstände der Ortsvereine von Prien waren unter den Gästen.

Gemeinsam legten die beiden Vorsitzenden der Dachverbände der Veteranen-vereine aus Rosenheim und Traunstein, Pius Graf und Michael Bernauer zu den Klängen des „Liedes vom guten Kameraden“ einen Kranz zum Gedenken an die Gefallenen des Chiemgaus nieder. Musikalisch wurde der Gedenkgottesdienst von der Musikkapelle Prien unter der Leitung von Regina Huber und den Aschauer Alphörnern umrahmt. Die Gebirgsschützenkompanie Aschau unter der Führung von Hauptmann Hubert Stein schoss den exakten Ehrensalut.

Seit über zwanzig Jahren fährt der Fähnrich(Baldi Parzinger) der Veteranen aus Zaisering mit dem Fahrrad von Zuhause bis zur Steinling-Alm um dort bei der Gedenkfeier die Fahne zu tragen. Heuer hat er sich einen langen Wunsch erfüllt und ist mit seinen Fahnenbegleiter und der Fahne zum Gipfelkreuz aufgestiegen um von dort an der Messe teilzunehmen.

Jubiläum und Wallfahrt der Kameradschaft Walchsee/Tirol

 

Einen herzlichen Dank an die vielen Vereine aus der IG die an der Landeswallfahrt und dem Jubiläum in Walchsee teilgenommen haben.

17 Vereine der IG mit ca. 150 Teilnehmer/innen

 

 

Wallfahrt nach Maria Eck des Chiem- und Rupertigaues am Sonntag 02.07.2017

eine interessante und besuchenswerte  Veranstaltung ist die alljährliche Wallfahrt unserer Brudervereine aus dem Chiem- und Rupertigau zur Wallfahrtskirche Maria Eck bei Siegsdorf.

Leider ist heuer der Wettergott nicht sehr freundlich mit den Veteranenvereinen aus dem Chiem- und Rupertigau gewesen. Es hat schon beim Anmarsch von Siegsdorf zur Wallfahrtskirche Maria-Eck geregnet und auch während der ganzen Veranstaltung. Das konnte aber die Fahnen-abordnungen der Vereine und die vielen Teilnehmer nicht abhalten, diese alljährliche Wallfahrt zu besuchen. Im Klosterstüberl konnte nach der Messe dann so lange gewartet werden bis der Regen aufhörte und man den Heimweg antreten konnte.

Ebenso wie die Gedenkfeier auf der Kampenwand ist diese Wallfahrt ein Höhepunkt im Jahresablauf unserer Brudervereine.

 

Das Kloster Maria Eck betreibt inzwischen eine eigene Homepage unter http://www.kloster-mariaeck.de/

Bezirkstreffen 2017 in Pang am 07.05.2017

160 Jahr-Feier des Krieger- und Reservistenvereins Frasdorf

SONDERZUG 2017 Triest und Adria

Gedenkfeier und Besuch von Triest

 

Stacheldraht.pdf
PDF-Dokument [177.8 KB]

Als Andenken an den Besuch erhielt die IG ein kleines Stück Stacheldraht aus den Stellungen am Izonzo von 1915-1918

Die Übersetzung des Textes siehe oben Datei: Stacheldraht.pdf

 

 

 

Bilder(Heinrich Rehberg)

„Wir stehen hier in Redipuglia nachdenklich an den Soldaten- und Kriegergräbern, wir haben die Kraft auch noch nach 100 Jahren an diesen Gräbern für diese vielen Toten zu beten“, so Prälat Günther Lipok bei der Gedenkstunde der IG der Krieger- und Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim auf der größten Gedenkstätte Italiens am Monte Sei Busi in Redipuglia nahe der alten Hafenstadt Triest. „Die Toten mahnen auch noch nach 100 Jahren. Wir dürfen und wollen Terror, Gewalt und Unrecht in der Welt nicht einfach so hinnehmen, wir wollen uns weiter für Frieden in der Welt einsetzen“.

„Wir heißen alle Gäste aus Bayern hier bei uns ganz herzlich willkommen“, so der Leiter der Gedenkstätte „Wir freuen uns, dass Sie die Toten aus dem ersten großen Kriege, die nach dem Kriegsende zwanzig Jahre lang von allen Schlacht-feldern der Region und von allen umliegenden Bergen herunter hierher überführt wurden, bei uns besuchen; gemeinsam wollen wir dieser Toten in Eintracht und Frieden gedenken. Was uns allen bleibt ist die Trauer und das Gedenken an die vielen Opfer des großen Krieges, der hier vor fast 100 Jahren zu Ende ging, gedenken wollen wir aber auch der Opfer aller nachfolgenden Kriege“.

Die Blaskapelle Niklasreuth und die Fahnenabordnungen einiger Vereine der IG Rosenheim gaben der Gedenkstunde eine ganz besondere Note. Zahlreiche ital-ienische Schulklassen besuchten an diesem Tag die Gedenkstätte und staunen über die fast 600 bayerischen Gäste in Redipuglia.

"Hier an dieser Stelle gedenken  wir aller Menschen die als Opfer von Krieg und Gewalt, in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart ums Leben kamen und kommen. Als Sinnbild für die Millionen Opfer liegen hier die sterblichen Überreste von 100.000 Gefallenen. Davon über 60.000 unbekannte Gefallene. Auch wenn ihr Tod schon hundert Jahre her ist, ist ihr Sterben nicht Geschichte. Sie starben weil der Machtanspruch weniger, das Streben nach Nationalismus vieler und das Versagen aller einen Krieg auslöste den die Welt bis dahin nicht kannte. Das Trotz des Schreckens des 1.WK, die Menschen diese Probleme nicht bewältigen konnten war der Auslöser für den 2.WK mit noch schrecklicheren Folgen. Aber was am meisten erschreckt und nachdenklich macht ist, als diese Gedenkstätte im Sept 1938 eingeweiht wurde, war es noch genau ein Jahr bis zum Beginn des 2.WK" so Pius Graf, der Obmann der IG in seiner Gedenkrede. Zu den Klängen vom "Guten Kameraden" und der beiden Nationalhymnen legten der ital. Leiter der Gedenkstätte sowie Obmann Pius Graf einen Kranz nieder.

 

Die Militärische Gedenkstätte von Redipuglia ist der größte Soldatenfriedhof Italiens, der den italienischen Gefallenen des Ersten Weltkriegs gewidmet ist. Das auf den Hängen des Monte Sei Busi nach den Plänen des Architekten Giovanni Greppi und des Bildhauers Giannino Castiglioni realisierte Bauvorhaben wurde in den 30er Jahren verwirklicht und 1938 nach zehn Jahren Arbeit eingeweiht. Die Anlage enthält die sterblichen Überreste von 100187 Soldaten, davon über 60.000 unbekannte Soldaten, die in der umliegenden Region zwischen 1915 und 1917 im Rahmen der zwölf Isonzo-Schlachten gefallen sind.

Das Ehrenmal ist eine Riesentreppe mit 22 Stufen, in diese Stufen sind die Gräber integriert. Diese Anordnung soll nach den Vorstellungen des Architekten Greppi einen großen Appellplatz andeuten, auf dem die Gefallenen symbolisch angetreten sind. Auf den unteren Stufen befinden sich die Grabstätten der 39857 identifizierten italienischen Gefallenen in alphabetischer Reihenfolge von unten nach oben. Jede Grabstelle ist durch eine Bronzetafel mit Name und Dienstgrad gekennzeichnet.

In der Mitte der ersten Stufe ist als einzige Frau auf der gesamten Anlage die Rotkreuzschwester Margherita Kaiser Parodi Orlando begraben, auf der 22. Stufe ruhen 72 Marinesoldaten und 56 Männer der „Guardia di Finanza“, alle anderen über 100.000 Männer sind Soldaten des Heeres. Am Ende der Treppe und der Riesenstufen liegen zwei mit Bronzeplatten gedeckte große Gräber, die die sterblichen Reste von 60.000 unbekannten Soldaten enthalten.

Der Oberbefehlshaber der italienischen dritten Armee Emanuel Herzog von Aosta und fünf in der Schlacht gefallene Generäle sind in großen Sarkophagen auf der Gedenkstätte bei ihren Soldaten bestattet. Ganz oben erinnern drei Kreuze an das Bild des Berges Golgotha und die Kreuzigung Christi.

 

 

 

Am Samstag Ausflug mit Besuch von verschiedenen Städten und Sehenswürdigkeiten entlang der kroatischen Adria

 

 

 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer IG

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Pius Graf