Interessengemeinschaft (IG Rosenheim) der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim e.V.
Interessengemeinschaft (IG Rosenheim)der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaftenim Landkreis Rosenheim e.V.

Willkommen IG Rosenheim

Liebe Kameraden, liebe Besucher unserer Homepage

wir freuen uns, dass Sie sich auf unserer Internetseite über die Arbeit der Interessengemeinschaft informieren.

Hier finden Sie alle Daten, Informationen, Berichte und Fotos, die unser IG und die Mitgliedsvereine betreffen.

Wir werden die Homepage laufend aktualisieren und verbessern. Wenn Sie Verbesserungsvorschläge, Beiträge oder Fotos für die  Webseite haben, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

 Pius Graf

1. Obmann IG-Rosenheim

   NEUES der Vereine

Kampenwand-Gedenkfeier 2019

 

 

 

Chiemgau / Aschau / Grabenstätt (reh)

Ich weiß nicht, was Krieg heißt, ich habe ihn nicht am eigenen Leib erfahren müssen, aber mein Großvater war im Krieg und in der Kriegsgefangenschaft; erst viele Jahre nach Kriegsende kehrte er wieder in die Heimat zurück. Gott sei Dank – sonst gäbe es weder meine Mutter noch mich. Es ist keine Selbstverständlich-keit, dass wir hier in Mitteleuropa seit über 70 Jahren in Frieden leben dürfen” so Pater Gabriel aus Grabenstätt, der den Gedenkgottesdienst für die Gefallenen des Chiemgaus an der Kapelle „Maria Königin des Friedens“ auf der Kampenwand zelebrierte.

Bürgermeister Georg Schützinger richtete zum zweiten Mal in seiner langen Amtszeit diese Gedenkfeier aus. Zusammen mit den beiden Veteranenvorständen von Grabenstätt und Erlstätt Michael Jendrischewski und Bernhard Hennes erinnerte er an die Opfer der beiden großen Kriege des letzten Jahrhunderts, die auch nach über 70 langen Friedensjahren in der Bevölkerung stets präsent seien. „Mit diesem einmaligen Blick über unseren Chiemgau schauen wir nicht nur über die Landschaft, sondern schauen auch in die Vergangenheit zurück. Wir denken daran, was in Europa in zwei Kriegen im letzten Jahrhundert geschehen ist“.

Die Heimkehrer aus den beiden großen Kriegen des 20.Jahrhunderts sahen bei ihrer Rückkehr aus Krieg und Gefangenschaft als erstes die vertrauten heimischen Berge wieder; als äußeres Zeichen des Zusammenhaltes und des Erinnerns bauten sie das Gipfelkreuz auf den Ostgipfel der Kampenwand, des markantesten Berges im Chiemgau. Am 26. August 1951 wurde es eingeweiht, seitdem ist der Gedenktag auf den letzten Sonntag im August festgelegt. Das „Chiemgaukreuz“ ist mit zwölf Metern Höhe und 54 Zentnern Gewicht das größte eiserne Gipfelkreuz in den Bayerischen Alpen. Bronzene Gedenktafeln erinnern an die Gefallenen und Vermissten von 58 Gemeinden rund um den Chiemsee aus den beiden Landkreisen Rosenheim und Traunstein.

Zum 68. Mal trafen sich die Veteranen- und Traditionsvereine aus dem Chiemgau zur Gedenkmesse für die gefallenen und vermissten Soldaten der Region. Die Gedenkwallfahrt ist bisher noch niemals ausgefallen und wurde bei jedem Wetter an der Kriegerkapelle „Maria - Königin des Friedens“ durchgeführt: eine strahlende Sonne begrüßte in diesem Jahr die zahllosen Gottesdienstbesucher am Berg. Knapp 100 Fahnenabordnungen aus dem gesamten Chiemgau fanden sich an der Kriegerkapelle „Maria - Königin des Friedens“ oberhalb der Steinlingalm ein. Sie erfüllten damit ihre seit knapp sieben Jahrzehnten selbst gesetzte Kameradenpflicht gegenüber den Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege.

Zahlreiche Ehrengäste, darunter die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer, die stellvertretenden Landräte von Rosenheim und Traunstein, Bezirksrat Sebastian Friesinger, weitere aktive und bereits ausgeschiedene Mandatsträger aller Ebenen, sowie zahlreiche Bürgermeister aus dem ganzen Chiemgau, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Krieger- und Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim Pius Graf, der erste Gauvorstand der Soldatenkameradschaften im Landkreis Traunstein Michael Bernauer, mehrere hohe Offiziere der Bundeswehr aus Südostbayern, der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bezirk Oberbayern Heinrich Rehberg, Georg Westner vom Chiemgau-Alpenverband sowie die Vorstände der Ortsvereine von Grabenstätt und Erlstätt waren unter den Gästen.

Paul Kink senior (89) aus Aschau lässt nicht aus. Er ist mit der letzte, der beim Transport und bei der Aufstellung des Chiemgaukreuzes mitarbeitete. 1951 brachte er mit ein paar Helfern aus Höslwang und Aschau, sowie mit zwei Mulis das große und schwere Kreuz zerlegt zur Steinlingalm. So wie es für Paul Kink all die Jahre seit 1951 eine Selbstverständlichkeit ist, bei der Chiemgauer Gedenkfeier dabei zu sein, so war es auch für den Grabenstätter Bürgermeister Georg Schützinger in seinen 36 Dienstjahren ein besonderes Anliegen, dieses große Erinnern zu bewahren.

Gemeinsam legten die beiden Vorsitzenden der Dachverbände der Veteranenvereine aus Rosenheim und Traunstein Pius Graf und Michael Bernauer zu den Klängen des „Liedes vom guten Kameraden“ einen Kranz zum Gedenken an die Gefallenen des Chiemgaus nieder. Musikalisch wurde der Gedenkgottesdienst von der Musikkapelle Grabenstätt und den Aschauer Alphörnern umrahmt. Die Gebirgsschützenkompanie Aschau unter der Führung von Hauptmann Hubert Stein schoss den exakten Ehrensalut.

Im kommenden Jahr wird die Gemeinde Schnaitsee die Gedenkmesse für die Gefallenen und Vermissten des Chiemgaus in zwei Weltkriegen ausrichten.

<< Neues Textfeld >>

 

  T E R M I N E  2019

----------------------------------------------------------------

  SONDERZUG 2019 "OSTSEE"

   Bericht/Fotos/Video siehe    

       "Aktuelles/Berichte"

 

 

-----------------------------------------------------------------------------------

  T E R M I N E  2020

----------------------------------------------------------------

SONDERZUG 2020 nach

PRAG/EGER/KARLSBAD            

vom 23.04-26.04.2020         

Reservistenschiessen in Miesbach am 22.03.2020         

Bezirkstreffen in Prutting

am 31.05.2020                        

In Planung ist eine Busfahrt zu den Fjorden Norwegens im Juni/Juli 2020

 

 

Berichte und Bilder über Reisen:

siehe "Aktuelles/Berichte"

-------------------------------------------------------------

 

 

 

 

Busfahrt Harmannswillerkopf vom 19.10-21.10.2018

einen Bericht und Bilder über den Besuch der Gedenkstätte am Hartmannswillerkopf und des Soldatenfriedhofes mit Kranzniederlegung am Linge Kopf folgt.

 

 

GEMEINSAME REISEN

Die IG-Rosenheim organisiert in jedem Jahr mehrere Reisen für ihre Vereine, deren Mitglieder und Freunde. Bei diesen Reisen werden deutsche Soldatenfriedhöfe in aller Welt besucht und dienen dazu Land und Leute kennen zu lernen. Seit vielen Jahren hat sich hier eine Reisegemeinschaft gebildet in der sich Paare als auch Einzelreisende gut aufgehoben fühlen.

Auch Nichtmitglieder die einmal einen deutschen Soldaten-friedhof im Ausland besuchen wollen sind herzlich willkommen. Die Reisen erfreuen sich zahlreicher Teilnehmer und großer Beliebtheit.

Informationen über unserer geplanten und durchgeführten

Reisen siehe  "Reisen2019"

 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer IG

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Pius Graf