Interessengemeinschaft (IG Rosenheim) der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim e.V.
Interessengemeinschaft (IG Rosenheim)der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaftenim Landkreis Rosenheim e.V.

Willkommen IG Rosenheim

Liebe Kameraden, liebe Besucher unserer Homepage

wir freuen uns, dass Sie sich auf unserer Internetseite über die Arbeit der Interessengemeinschaft informieren.

Hier finden Sie alle Daten, Informationen, Berichte und Fotos, die unser IG und die Mitgliedsvereine betreffen.

Wir werden die Homepage laufend aktualisieren und verbessern. Wenn Sie Verbesserungsvorschläge, Beiträge oder Fotos für die  Webseite haben, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

 Pius Graf

1. Obmann IG-Rosenheim

  T E R M I N E  2020

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Winterkreuzfahrt mit ADIA nach    

 Dubai/V.A.E.     AUSGEBUCHT  

SONDERZUG 2020 nach

PRAG/EGER/KARLSBAD            

vom 23.04-26.04.2020         

Reservistenschiessen in

Miesbach am 22.03.2020         

Bezirkstreffen in Prutting

am 31.05.2020                        

In Planung ist eine Busfahrt zu den Fjorden Norwegens im Juni/Juli 2020

 

 

   NEUES der Vereine

   200 Jahr Feier KSK Aschau

 

Aschau (reh)

Die Feier des 200-jährigen Jubiläums der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Aschau begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Paul Janßen und Pfarrerin Betina Heckner in der Aschauer Pfarrkirche. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Aschauer Männerchor und der Musikkapelle unter der Leitung von Hans Bauer. Anschließend traf sich der Festverein mit allen Gästen, mit dem Patenverein, mit den Ortsvereinen und der Aschauer Pfarrgemeinde zum Gedenken für alle Gefallenen und Vermissten am Denkmal für die Opfer der napoleonischen Kriege und des Krieges von 1870/71. Der Vorsitzende Hans Pellkofer legte einen Kranz für die Opfer aller Kriege nieder, die Musikkapelle Aschau spielte das „Lied vom Guten Kameraden“ und die Gebirgsschützenkompanie (GSK) Aschau schoss den exakten Ehrensalut. Alle miteinander marschierten danach weiter zum Ehrenmal nach Niederaschau und zum Chalet.

Der Vorsitzende Hans Pellkofer bedankte sich dort bei allen Orts- und Patenvereinen für die Teilnahme an diesem stolzen Jubiläum. „Wir sind nach den königlich privilegierten Feuerschützen der FSG und der GSK Aschau der älteste Verein im Dorf“.

„Wir sehen uns in der KSK Aschau als ein Zusammenschluss von ehemaligen Kriegsteilnehmern, Soldaten und Reservisten sowie fördernden Mitgliedern, drei Männer, die den Zweiten Weltkrieg erlebt haben sind noch unter uns: Siegfried Simmet, Franz Anner und Edmund Höss“, so der stellvertretende Vorsitzende Anton Ablinger, der durch den Abend führte. „Paul Kink senior, der vor fast 70 Jahren mit seinen beiden Mulis maßgeblich am Bau des Chiemgaukreuzes auf der Kampenwand beteiligt war, nimmt am heutigen Abend teil, ebenso wie Siegfried Simmet, Franz Anner und Edmund Höss konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen, beide sind weit über 90 Jahre alt. Die KSK Aschau fühlt sich besonders verbunden mit denen, die in den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts Leid, Opfer und Entbehrungen erfahren mussten. Ebenso besteht eine enge Verbindung mit den Soldaten und Reservisten der Bundeswehr, die mit ihrem Dienst einen Beitrag für die Sicherheit, das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes geleistet haben. Der Verein fördert die Errichtung, Erhaltung und Pflege der Denkmäler und Ehrenmale für die Kriegsopfer in Aschau; das wird durch die Teilnahme an öffentliche Veranstaltungen und Gedenkfeiern in würdiger Weise unterstützt. Im Besonderen hat er es sich zur Aufgabe gestellt, seinen Mitgliedern ein würdiges Begräbnis teilwerden zu lassen. Im Rahmen einer Beerdigung verabschieden wir unsere verstorbenen Kameraden mit Fahnenbegleitung, Musik „Dem Guten Kameraden“, einem Kranz oder einer Schale sowie einer Ansprache“.

In 200 Jahren haben sich viele Geschichten, Anekdoten und Sagen rund um den Verein angesammelt, Schriftführer Rolf Danielowski hat einige davon in seiner Chronik aufgeführt, Anton Ablinger brachte einige weitere, die zwischen den Buchdeckeln keinen Platz mehr gefunden hatten. So erzählte er von der Renovierung der Kriegerdenkmäler, vom vergeblichen Versuch alle Denkmäler im Schatten des Aschauer Kirchturms zusammen zu fassen und vom endgültigen Erhalt an der ursprünglichen Stelle. „Als wir das Denkmal in Niederaschau gerade fertig hatten und stolz auf das Erreichte schauen konnten übersandte mir jemand einen Brief in dem der Abriss des unzeitgemäßen Denkmals gefordert wurde. An seiner Stelle solle ein Friedensbaum gepflanzt werden. Mit Hilfe des Bürgermeisters und des Gemeinderates sowie der Aschauer Bevölkerung konnte der Abriss jedoch verhindert werden“.

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Frasdorf brachte dem Patenverein „als kleiner Göd“ einiges Nahrhafte zum Essen und Trinken für die nächste Vorstandssitzung. Für die verhinderten Vorsitzenden Hans Winkler und Hans Steinberger gratulierte Georg Wörndl.

 

Ganz im Zeichen der Ehrungen stand der Festabend zum 200-jährigen Bestehen der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Aschau im Saal des Chalet. Für ihre Verdienste um den Verein wurden Lorenz Ablinger und Karl Sollinger zum Ehrenmitglied ernannt. Seit über 30 Jahren sind sie als Revisoren für die KSK tätig und bekleideten während dieser langen Zeit zusätzlich noch weitere Ämter in der Vorstandschaft. Der Verein ist sehr sparsam mit dieser höchsten Auszeichnung und hat stets nur eine Handvoll Ehrenmitglieder. Die beiden Vorsitzenden Hans Pellkofer und Anton Ablinger übergaben den beiden frisch ernannten Ehrenmitgliedern ihre Urkunde.

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim (IG Rosenheim) Pius Graf brachte zum Jubiläum viele Ehrenzeichen und Auszeichnungen mit. Er dankte den Verantwortlichen des Vereins für ihre Arbeit und bat sie sich auch in den kommenden Jahren für die Idee der Veteranenvereine einzusetzen. „Wir haben uns bisher um unsere Kameraden gekümmert und wollen das auch in Zukunft tun. Wir haben von unseren Großvätern und Vätern so viel über die Schrecken der Kriege gehört, dass wir uns heute vor allem um den Erhalt des Friedens bemühen wollen“.

Der Vorsitzende Hans Pellkofer führt die KSK Aschau seit 30 Jahren und arbeitet seit 35 Jahren im Vorstand mit, Schriftführer Rolf Danielowski führt seit 1989 die Bücher des Vereins, verfasste mehrere Chroniken und verewigte die KSK im Aschauer Heimatbuch. Vorher war er bereits als Kassier tätig. Für 39 Jahre in der Vorstandschaft erhielt er, wie Pellkofer das Goldene Abzeichen der IG Rosenheim am Band. „Viele unserer Vorstandsmitglieder sind 30 Jahre und länger in der Vorstandschaft tätig. Für 35 Jahre Tätigkeit und mehr, gibt es seit Kurzem das goldene Abzeichen am Band. Erst zum zweiten Mal vergibt die IG dieses Abzeichen hier in Aschau“, so Graf.

Das Goldene Abzeichen der IG erhielten Ehrenmitglied Bernt Reiter für 27 Jahre Arbeit in der Vorstandschaft, davon 18 Jahre als erster Kassier und Paul Kink für 29 Jahre. Mit dem silbernen Abzeichen zeichnete Pius Graf den zweiten Vorsitzenden Anton Ablinger für 23 Jahre im Amt, den langjährigen Fähnrich Werner Stuhlrainer und seine beiden Fahnenbegleiter Georg Mix und Gerhard Pellkofer aus. Das Abzeichen der IG in Bronze erhielten Alexander Kramer und Albert Lettenbichler, die seit über zehn Jahren ihren Dienst als zweiter Fähnrich und Fahnenbegleiter verrichten.

 

Kampenwand-Gedenkfeier 2019

 

 

 

Chiemgau / Aschau / Grabenstätt (reh)

Ich weiß nicht, was Krieg heißt, ich habe ihn nicht am eigenen Leib erfahren müssen, aber mein Großvater war im Krieg und in der Kriegsgefangenschaft; erst viele Jahre nach Kriegsende kehrte er wieder in die Heimat zurück. Gott sei Dank – sonst gäbe es weder meine Mutter noch mich. Es ist keine Selbstverständlich-keit, dass wir hier in Mitteleuropa seit über 70 Jahren in Frieden leben dürfen” so Pater Gabriel aus Grabenstätt, der den Gedenkgottesdienst für die Gefallenen des Chiemgaus an der Kapelle „Maria Königin des Friedens“ auf der Kampenwand zelebrierte.

Bürgermeister Georg Schützinger richtete zum zweiten Mal in seiner langen Amtszeit diese Gedenkfeier aus. Zusammen mit den beiden Veteranenvorständen von Grabenstätt und Erlstätt Michael Jendrischewski und Bernhard Hennes erinnerte er an die Opfer der beiden großen Kriege des letzten Jahrhunderts, die auch nach über 70 langen Friedensjahren in der Bevölkerung stets präsent seien. „Mit diesem einmaligen Blick über unseren Chiemgau schauen wir nicht nur über die Landschaft, sondern schauen auch in die Vergangenheit zurück. Wir denken daran, was in Europa in zwei Kriegen im letzten Jahrhundert geschehen ist“.

Die Heimkehrer aus den beiden großen Kriegen des 20.Jahrhunderts sahen bei ihrer Rückkehr aus Krieg und Gefangenschaft als erstes die vertrauten heimischen Berge wieder; als äußeres Zeichen des Zusammenhaltes und des Erinnerns bauten sie das Gipfelkreuz auf den Ostgipfel der Kampenwand, des markantesten Berges im Chiemgau. Am 26. August 1951 wurde es eingeweiht, seitdem ist der Gedenktag auf den letzten Sonntag im August festgelegt. Das „Chiemgaukreuz“ ist mit zwölf Metern Höhe und 54 Zentnern Gewicht das größte eiserne Gipfelkreuz in den Bayerischen Alpen. Bronzene Gedenktafeln erinnern an die Gefallenen und Vermissten von 58 Gemeinden rund um den Chiemsee aus den beiden Landkreisen Rosenheim und Traunstein.

Zum 68. Mal trafen sich die Veteranen- und Traditionsvereine aus dem Chiemgau zur Gedenkmesse für die gefallenen und vermissten Soldaten der Region. Die Gedenkwallfahrt ist bisher noch niemals ausgefallen und wurde bei jedem Wetter an der Kriegerkapelle „Maria - Königin des Friedens“ durchgeführt: eine strahlende Sonne begrüßte in diesem Jahr die zahllosen Gottesdienstbesucher am Berg. Knapp 100 Fahnenabordnungen aus dem gesamten Chiemgau fanden sich an der Kriegerkapelle „Maria - Königin des Friedens“ oberhalb der Steinlingalm ein. Sie erfüllten damit ihre seit knapp sieben Jahrzehnten selbst gesetzte Kameradenpflicht gegenüber den Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege.

Zahlreiche Ehrengäste, darunter die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer, die stellvertretenden Landräte von Rosenheim und Traunstein, Bezirksrat Sebastian Friesinger, weitere aktive und bereits ausgeschiedene Mandatsträger aller Ebenen, sowie zahlreiche Bürgermeister aus dem ganzen Chiemgau, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Krieger- und Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim Pius Graf, der erste Gauvorstand der Soldatenkameradschaften im Landkreis Traunstein Michael Bernauer, mehrere hohe Offiziere der Bundeswehr aus Südostbayern, der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bezirk Oberbayern Heinrich Rehberg, Georg Westner vom Chiemgau-Alpenverband sowie die Vorstände der Ortsvereine von Grabenstätt und Erlstätt waren unter den Gästen.

Paul Kink senior (89) aus Aschau lässt nicht aus. Er ist mit der letzte, der beim Transport und bei der Aufstellung des Chiemgaukreuzes mitarbeitete. 1951 brachte er mit ein paar Helfern aus Höslwang und Aschau, sowie mit zwei Mulis das große und schwere Kreuz zerlegt zur Steinlingalm. So wie es für Paul Kink all die Jahre seit 1951 eine Selbstverständlichkeit ist, bei der Chiemgauer Gedenkfeier dabei zu sein, so war es auch für den Grabenstätter Bürgermeister Georg Schützinger in seinen 36 Dienstjahren ein besonderes Anliegen, dieses große Erinnern zu bewahren.

Gemeinsam legten die beiden Vorsitzenden der Dachverbände der Veteranenvereine aus Rosenheim und Traunstein Pius Graf und Michael Bernauer zu den Klängen des „Liedes vom guten Kameraden“ einen Kranz zum Gedenken an die Gefallenen des Chiemgaus nieder. Musikalisch wurde der Gedenkgottesdienst von der Musikkapelle Grabenstätt und den Aschauer Alphörnern umrahmt. Die Gebirgsschützenkompanie Aschau unter der Führung von Hauptmann Hubert Stein schoss den exakten Ehrensalut.

Im kommenden Jahr wird die Gemeinde Schnaitsee die Gedenkmesse für die Gefallenen und Vermissten des Chiemgaus in zwei Weltkriegen ausrichten.

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Berichte und Bilder über Reisen:

siehe "Aktuelles/Berichte"

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Busfahrt Harmannswillerkopf vom 19.10-21.10.2018

einen Bericht und Bilder über den Besuch der Gedenkstätte am Hartmannswillerkopf und des Soldatenfriedhofes mit Kranzniederlegung am Linge Kopf folgt.

 

 

GEMEINSAME REISEN

Die IG-Rosenheim organisiert in jedem Jahr mehrere Reisen für ihre Vereine, deren Mitglieder und Freunde. Bei diesen Reisen werden deutsche Soldatenfriedhöfe in aller Welt besucht und dienen dazu Land und Leute kennen zu lernen. Seit vielen Jahren hat sich hier eine Reisegemeinschaft gebildet in der sich Paare als auch Einzelreisende gut aufgehoben fühlen.

Auch Nichtmitglieder die einmal einen deutschen Soldaten-friedhof im Ausland besuchen wollen sind herzlich willkommen. Die Reisen erfreuen sich zahlreicher Teilnehmer und großer Beliebtheit.

Informationen über unserer geplanten und durchgeführten

Reisen siehe  "Reisen2019"

 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer IG

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© Pius Graf