Am Donnerstag, den 23.04.2026 ist die IG Rosenheim, die Interessensgemeinschaft der Veteranen- und Reservistenkameradschaften im Raum Rosenheim, mit einem Sonderzug mit insgesamt 610 Teilnehmern zu seinem Jahresausflug gestartet. In diesem Jahr standen Quedlinburg, Wernigerode und die Rappbodetalsperre auf dem Programm.
Mit dem Sonderzug sind wir von Rosenheim nach Nordhausen gefahren, wo wir am späten Nachmittag eintrafen. Von Nordhausen ging es mit dem Bus zu unserem Hotel in Allrode. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel aus.
Am Freitag wurde die Kriegsgräberstätte auf dem Zentralfriedhof in Quedlinburg besucht. Die Gedenkfeier begann mit dem Einzug von 13 Fahnenabordnungen gemeinsam mit der Blaskapelle Niklasreuth und sie wurde vom Obmann der IG Rosenheim, Hrn. Pius Graf eröffnet. Wie auch in den letzten Jahren gestaltete Hr. Pfarrer Michael Nagel die Gedenkfeier in gewohnt würdiger Weise. In seiner Ansprache wies Hr. Pfarrer Michael Nagel mit leisen, aber eindringlichen Worten, die zum Nachdenken anregten, darauf hin, dass es die Aufgabe der Vereine ist, aktiv für den Erhalt des Friedens und der Demokratie einzustehen. Zu Ehren der gefallenen Soldaten wurden feierlich 5 Kränze,
niedergelegt.
Zum Abschluss sprach Hr. Michael Busch, als Vertreter der Stadt Quedlinburg, die Grußworte der Stadt.
Anschließend wurde die Stadt Quedlinburg besichtigt. Die UNESCO erklärte 1994 die Stiftskirche, das Schloss und die Altstadt zum Weltkulturerbe. Zunächst hatten wir Zeit zur freien Verfügung, um uns die Sehenswürdigkeiten von Quedlinburg, insbesondere die historische Altstadt mir dem Rathaus sowie auch auf dem Schlossberg die Stiftskirche St. Servatius mit Schloss, anzusehen. Den Abschluss und das Highlight war die Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn quer durch Quedlinburg, wobei wir tiefergehende Informationen zu den über 2.100 Fachwerkhäusern erhielten.
Auf der Rückfahrt machten wir noch bei der Rappbodetalsperre halt und wir hatten die Möglichkeit die dortige Seilhängebrücke, mit 483 m eine der längsten der Welt, zu überqueren. Eine durchaus beeindruckendes Erlebnis, da die Schaukelbewegungen der Brücke deutlich wahrzunehmen waren.
Am Samstag fuhren wir dem Bus nach Wernigerode um die Stadt zu besichtigen. Zunächst hatten wir wieder Zeit zur freien Verfügung, um uns die Sehenswürdigkeiten von Wernigerode, insbesondere den historischen Stadtkern mit seinen bunten Fachwerkhäusern rund um das mittelalterliche Rathaus auf dem Marktplatz, anzusehen. Der Besuch und die Besichtigung von Schloss Wernigerode war ebenfalls möglich und wurde von zahlreichen Teilnehmern in Angriff genommen. Auch in Wernigerode war der Abschluss die Stadtrundfahrt mit der dortigen Wernigeröder Schlossbahn. Im Rahmen der Rundfahrt erhielten wir zahlreiche Informationen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt oder auch zum Wildpark Christianental.
Auf der Rückfahrt machten wir noch in Thale halt und wir sind von dort mit der Kabinenbahn hoch zum Hexentanzplatz, einem Plateau auf 450 m, gefahren. Von dort hat man einen wunderschönen Blick hinunter nach Thale, ins Bodetal oder auf den Granitfelsen Roßtrappe, genau gegenüber auf 403 m Höhe. Die Hauptattraktionen auf dem Hexentanzplatz waren aber die Walpurgishalle, das Hexendorf und der Hexenring mit seinen Bronzefiguren. Die beiden Tage war extrem kurzweilig und gingen leider viel zu schnell vorbei.
Am Abend trafen sich die Teilnehmer der Reise zum Ausklang zum gemeinsamen Abendessen und zu einem gemütlichen Beisammensein im Hotel. Danach sorgte die Niklasreuther Blaskapelle für die musikalischer Unterhaltung. Es wurde getanzt und die Teilnehmer ließen die Eindrücke nochmals Revue passieren.
Am Sonntag fuhren alle Teilnehmer mit den Bussen zum Bahnhof nach Halle und von dort mit dem Sonderzug zurück nach Rosenheim. Zum Abschied haben sich viele Teilnehmer aus den verschiedenen Vereinen auch dieses Jahr mit den Worten „Wir sehen uns nächstes Jahr bei der nächsten Fahrt“ verabschiedet.